Vorstellung der Gemeinwohl-Bilanz in Fernitz-Mellach

10. Februar 2026 im Gemeindehaus Fernitz-Mellach
Teilnehmende gesamt: 12, davon 3 Bürgermeister, 2 Gemeindemitarbeitende, 7 Unternehmer*innen
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Robert Tunlnik stellten sich Bettina Winert und Thomas Mönius sowie ihre jeweiligen Rollen im Kontext der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) vor. Dabei wurde sowohl der persönliche Zugang zum Thema als auch die Motivation hinter dem Engagement für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften sichtbar gemacht.
Im Anschluss übernahm Thomas Mönius die inhaltliche Einführung und führte durch eine Präsentation zu den Grundlagen der GWÖ, den Prinzipien und Zielen des Modells sowie zur Erstellung von Gemeinwohl-Bilanzen. Anhand konkreter Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Branchen wurde aufgezeigt, wie Unternehmen und Gemeinden Gemeinwohlorientierung strategisch verankern können und welche positiven Effekte sich daraus ergeben. Abschließend wurden mögliche nächste Schritte für die Gemeinde skizziert und Perspektiven für eine vertiefende Zusammenarbeit aufgezeigt.
Nach einer kurzen Pause bot sich Raum für persönlichen Austausch und informelle Gespräche, die bereits erste Anknüpfungspunkte zwischen den Teilnehmenden entstehen ließen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden an vier Stationen unterschiedliche Berührungsgruppen – etwa Unternehmen, Gemeinde, Zivilgesellschaft und Mitarbeitende – näher beleuchtet. In moderierten Gesprächsrunden wurden Chancen, Herausforderungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert. Der Austausch war lebendig und von großem Interesse geprägt. Einige der Teilnehmenden verfügten bereits über Erfahrungen mit der GWÖ oder brachten ein ausgeprägtes Interesse an Nachhaltigkeit, alternativen Wirtschaftsmodellen und Transformationsprojekten mit. Andere nutzten die Gelegenheit, um sich erstmals intensiver mit dem Konzept auseinanderzusetzen und offene Fragen zu klären.
Insgesamt zeigte sich ein konstruktives Klima, das deutlich machte, dass das Thema Gemeinwohl-Orientierung in der Gemeinde auf Resonanz stößt und weiteres Entwicklungspotenzial bietet.